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Bildbeschreibung

Aus dem 13. Jahrhundert stammt eine Überlieferung von 164 eddischen Strophen: die Hávamál, des Hohen Lied. Heute wird diese sakrale Schrift in Reykjavik aufbewahrt und wie die biblischen Bücher zur sogenannten Weisheitsliteratur gezählt. 

Die Hávamál bezieht sich auf den nordischen Gott Odin, der in den Gedichten dieser bedeutenden Niederschrift, den sterblichen Menschen Rat gibt, wie sie ein erfolgreiches und ehrenwertes Leben führen können.


Hier findet sich auch Odins Runenlied, welches beschreibt, wie dieser vielschichtige Gott mit den zahlreichen Beinamen zu den Runen kam und schildert auf rätselhafte Weise die religiösen Geheimnisse und das magische Wissen von achtzehn Runen in festen Merksprüchen.


Warum es nur achtzehn dieser Zaubersprüche gibt, weiß niemand. Es bleibt uns überlassen, welche Strophe, welcher Rune zugeordnet werden kann. Die europäischen Stämme hinterließen wenig, doch genug, um heute eigene Schlüsse ziehen zu können. 


Runen - die geheimen Zeichen Nordeuropas, ein Vortrag von Katja Kirseck